30. September – letzte Frist für die Gewinnausschüttung

Die Gesellschaften sind zur Ausschüttung des Gewinns verpflichtet, der durch Beschluss der jährlichen Gesellschafterversammlung freigegeben wurde.

Der Gesellschafterbeschluss stellt eine Pflicht für die Gesellschaft dar, die Gewinnausschüttung durchzuführen. Gemäß Art. 487 Abs. 5 des mazedonischen Unternehmensgesetzes kann die freigegebene Gewinnausschüttung spätestens innerhalb von 9 Monaten nach der Beendigung des Geschäftsjahres erfolgen.

Nachstehend finden Sie die Checkliste der erforlderlichen Dokumentation zur Gewinnausschüttung von mazedonischen Unternehmen sowie auch zum Transfer der Liquidationsmasse von aufgelösten Gesellschaften zugunsten ihren Gründern-Nonresidents (ausländischen juristischen/natürlichen Personen), die in der mazedonischen Geschäftsbank eingereicht werden muss:

- Bankformblatt 1450

- Bescheinigung über den erfolgten Eintrag der ausländischen Investition in das Register der Direktinvestitionen im Rahmen des Zentralregisters der Republik Nordmazedonien, wenn die Investition den Status einer direkten Investition hat (dies bezieht sich auf Investitionen mit über 10% des Kapitals)

- Nachweis über das Eigentum der Aktien bzw. der Geschäftsanteile

- Beschlüsse des zuständigen Gesellschaftsorgans über die Aufteilung und Auszahlung des Gewinns

- Handelsregisterauszug bzw. Beschluss über die Auflösung/Liquidation der Gesellschaft, ausgestellt vom Zentralregister Nordmazedoniens

- Bescheinigung von der zuständigen mazedonischen Behörde, dass die gesetzlich vorgesehenen Pflichten im Sinne von Steuern und Beiträgen gegenüber dem Staat beglichen worden sind

Wichtig für die Gewinnausschüttung an eine ausländische natürliche Personen: um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, muss vom mazedonischen Finanzamt www.ujp.gov.mk eine Bescheinigung für die in Nordmazedonien bezahlte Einkommensteuer (gemäß der persönlichen mazedonischen Steuernummer (EDB)) eingeholt werden. Dies erfolgt auf Grundlage eines schriftlichen Antrags.